Plätzchentausch organisieren, zu dem alle gern wiederkommen

Kurz gesagt
  • Lade 6 bis 10 Leute zum Backen ein. Mehr, und das Backpensum wird absurd.
  • Jede Person bringt ein halbes Dutzend Plätzchen pro Gast mit, plus ein Dutzend zum Probieren.
  • Lass alle ihre Plätzchensorte in einer Liste eintragen – dann gibt es Vielfalt statt fünfmal Schokokekse.

Ein guter Plätzchentausch ist das beste Geschäft der Weihnachtszeit. Du backst eine große Ladung und gehst mit acht Sorten nach Hause. Ein schlechter ist ein Wohnzimmer voller fast identischer Schokokekse und eine Person, die gekaufte mitgebracht hat.

Die Tradition ist älter, als viele denken. Plätzchentausch-Partys tauchen schon 1917 in gedruckter Form auf, waren in den 1950ern fester Teil von Weihnachtsfeiern, und 1963 nannte Betty Crocker's Cooky Book den Tausch „eine beliebte Party einmal im Jahr“ (The Nibble, nach FoodTimeline).

Die Zahlen

Gäste (Backende)Plätzchen, die jede Person backtJede Person nimmt mit
63 Dutzend + 1 Dutzend zum Probieren3 Dutzend, 5–6 Sorten
84 Dutzend + 1 Dutzend zum Probieren4 Dutzend, 7–8 Sorten
105 Dutzend + 1 Dutzend zum Probieren5 Dutzend, 9–10 Sorten

Das ist ein halbes Dutzend pro Gast. Manche Gastgeber verlangen ein ganzes Dutzend pro Gast – das klappt bei vier, fünf begeisterten Bäckern und überfordert alle anderen. Sechs bis zehn Gäste sind ideal.

Schluss mit doppelten Sorten

Bitte alle, ihre Plätzchensorte in einer gemeinsamen Liste einzutragen, bevor sie einkaufen. Ein Platz pro Sorte funktioniert gut: „Butterplätzchen“, „Lebkuchen“, „Etwas mit Schokolade“, „Etwas ohne Schokolade“, „Schnitten vom Blech“, „Ohne Backen“ und so weiter. Wer zuerst kommt, backt zuerst. Wollen zwei Leute Zimtsterne backen, erfährt es die zweite Person drei Wochen vorher statt an der Haustür.

Mach es Gästen mit Allergien leicht

Bitte alle, bei der Anmeldung eine Notiz zu hinterlassen: „enthält Walnüsse“, „ohne Milch“, „glutenfrei“. Und dann ein kleines Kärtchen mit Namen der Sorte und Allergenen mitzubringen. Das kostet nichts und bedeutet, dass deine Freundin mit Nussallergie nicht den ganzen Tisch auslassen muss.

Was die Gäste mitbringen sollten

  • Ihre Plätzchen, schon in Sechser-Tüten abgezählt oder auf einem Tablett
  • Ein Kärtchen mit Name, Allergenen und Rezept (danach wird garantiert gefragt)
  • Eine leere Dose oder Box, um Plätzchen mit nach Hause zu nehmen

Als Gastgeberin stellst du einen Packtisch mit extra Tüten, Dosen, Etiketten und einem Stift bereit. Dazu Milch, Kaffee und einen herzhaften Snack. Nach zwei Stunden Zucker wollen alle eine Brezel.

Zeitplan

  • 3 bis 4 Wochen vorher: Einladung mit dem Link zur Anmeldeliste verschicken. Die Adventswochenenden sind schnell verplant.
  • 2 Wochen vorher: Liste auf Lücken prüfen und alle anstupsen, die noch keine Sorte gewählt haben.
  • Am Tag davor: eine Erinnerung mit der Menge („4 Dutzend + 1 zum Probieren mitbringen“), damit niemand um Mitternacht rechnen muss.

Varianten fürs Büro und auf Distanz

  • Im Büro: Spar dir die Rechnerei pro Gast. Bitte jede Person um zwei, drei Dutzend und bau alles als Buffet mit Tüten zum Mitnehmen auf. Die Sorten in einer Liste einzutragen, bleibt trotzdem wichtig.
  • Per Post: Bilde Paare oder Vierergruppen. Jede Person schickt jeder anderen in ihrer Gruppe eine Ladung. Nimm robuste Sorten (Mürbeteigplätzchen, Cantuccini, Blechschnitten) und verschick sie früh in der Woche, damit nichts übers Wochenende im Lager liegt.

In den USA gibt es sogar einen inoffiziellen National Cookie Exchange Day am 22. Dezember (Punchbowl), falls du noch einen Anlass brauchst.

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Fragen

Wie viele Plätzchen sollte jede Person zum Plätzchentausch mitbringen?

Eine einfache Regel: ein halbes Dutzend pro Gast plus ein Dutzend zum Probieren. Bei 8 Gästen sind das 4 Dutzend plus 1 Dutzend zum Probieren.

Wie viele Leute sollten bei einem Plätzchentausch mitmachen?

Sechs bis zehn Backende sind ideal. Weniger heißt weniger Vielfalt, mehr heißt zu viel Backen für jede Person.

Wie vermeidet man doppelte Plätzchensorten?

Alle tragen ihre Sorte vor dem Einkaufen in eine gemeinsame Liste ein, eine Person pro Sorte.

Quellen

  1. The Nibble: history of the cookie exchange
  2. Punchbowl: National Cookie Exchange Day

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